Fasten

29.07.2005
     
 
Betrachten wir die Übergewichtsproblematik unserer Gesellschaft ist es wenig erstaunlich, dass die Essensthematik unabhängig von der wirtschaftlichen Lage seit Jahren Hochkonjunktur hat und Diäten einen Dauerboom erleben. Verblüffend ist dabei, wie gering der Einfluß von Diäten auf die Lebenserwartung ist. Entscheidender als das WAS ist beim Essen das WIEVIEL und vor allem das WIE. Am besten essen wir in aller Ruhe genüsslich kauend (weshalb es auch Mahlzeit heißt) immer etwas weniger, als der Appetit gerade verlangt, und verlegen uns dabei auf möglichst einfache, naturbelassene, in unserer Region wachsende Dinge.

Ganz wichtig ist es auch, ab und zu gar nichts zu essen im Sinne des Fastens. Jedes Frühstück sollte eine Fastenperiode von mindestens zwölf Stunden beenden, wie es das englische Wort breakfast noch deutlich nahe legt; damit der Körper die aufgenommene Nahrung vollständig verwerten kann und nicht in die Übersäuerung geht. Mit schöner Regelmäßigkeit ergeben Untersuchungen, dass freiwillige Essenspausen im Sinne des Fastens wundervolle Ergebnisse zeigen.

Die Tarahumara-Indianer im Norden Mexikos leben ein Leben lang täglich von einer halben Tasse Mais und einer halben Tasse Maisbier und laufen dabei 20 bis 40 Kilometer pro Trag. Einmal in der Woche treffen sie sich sogar zu einem Marathonlauf von 40 bis 80 Kilometer Länge. Nach dem Lauf ist ihr Herzschlag noch niedriger als zu Anfang. Wenn man sie mit einer „gesunden und ausgewogenen“ Diät vitamin- und mineralstoffreich ernährt, bekommen sie Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Hautkrankheiten und Karies – Krankheiten, die in ihrem Stamm zuvor unbekannt waren. Interessierte westliche Forscher brauchten etwa ein Jahr, um selbst bei derselben Ernährungsweise etwa die gleichen körperlichen Leistungen zu bringen. Fast widerspruchslos hatte sich ihr Körper dem Forschergeist gefügt. Solche Beispiele lassen sich weltweit zu Hunderten finden.

Fasten gilt als ältestes Heilmittel der Menschheit. Früher galt Fasten als Lehre der Gesunderhaltung von Körper, Seele und Geist. Heute gilt das Fasten als Prinzip der Krankenversorgung. Es wird unter rein medizinischen Indikationen durchgeführt, z. B. bei Übergewicht. Dabei wird das Fasten zur Nulldiät, was, wie der Name schon sagt, ziemlich nullwertig ist.

Fasten sollte immer eine Rückbesinnung auf das, für sich Wesentliche sein. Somit ist Fasten für beinahe jeden Menschen sinnvoll. Bei Übergewicht, Rheuma, Grippalen Infekten und Magenverstimmungen ist Fasten eine wirksame Therapie. Auch Stoffwechselkrankheiten, wie eben Gicht und Diabetes, lassen sich oft mit gutem Erfolg befasten, bei allerdings strenger Überwachung.

Sehr umstritten ist Fasten heute dagegen bei Krebs und Praecancerosen. Durch den schnellen Zerfall des Tumorgewebes beim Fasten und der damit verbundenen Toxinausschwemmung kann es sein, dass der Körper vergiftet würde; was aber nur bei manifesten Tumoren beobachtet wurde. Sicherlich liegt die Chance hier in der rechtzeitigen Entgiftung und Förderung der Ausscheidung, wie bei allen Erkrankungen.

Ebenso ist bei folgenden Erkrankungen Fasten kontraindiziert:

- aktiv-progressiver Tuberkulose
- Überfunktion der Schilddrüse
- degenerative Hirnerkrankungen, progressive Gefäßsklerose
- psychische Erkrankungen, wie bestimmte Psychosen oder Anorexia nervosa
- nach schweren Erkrankungen und Operationen
- schwerer Kollitis
- Dystrophie (Ernährungsstörung)
- Dialyse
- Medikamentenabhängigkeit.

 

Es gibt verschiedene Fastenarten.


Die wohl bekannteste Art ist das Tee- oder Saftfasten.
Beim Teefasten werden täglich 3 bis 5 Liter Tee oder Wasser zu sich genommen. Kälte-Typen sollten mehr warme Getränke, wie z. B. Ingwerwurzeltee oder apo STOM N Tee von Pekana zu sich nehmen. Der Hitze-Typ verträgt gut grünen Tee oder apo Hepat N Tee. Sollte über die Niere ausgeschieden werden, empfiehlt sich Birkenblättertee (Fol. betulae), Bohnenschalen ( Fruct. phos. sine sens), Brennesselblätter (Fol. urticae); Petersilie (Fruct. petroselini) oder Akutur N Tee von der Firma Pekana.

Morgens beginnt man den Tag mit 1 Eßl. Bitter- oder Glaubersalz in lauwarmem Wasser, unter Umständen mit einer frisch ausgepressten Zitrone. (Vorsicht, kann die Magenschleimhaut reizen). Tritt der Stuhlgang nicht von selbst in Gang, sollte mit einem Einlauf nachgeholfen werden. Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten, . grundsätzlich sollte man aber für den Einlauf eine Klistierspritze oder einen Irrigator verwenden.

Beim Saftfasten werden außer Wasser und Tee noch frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte zu sich genommen. Auch hier ist eine Fastendauer von 1 – 3 Wochen angesagt. Der Kälte-Typus, der zur Milz-, Magen-, Nieren-Unterenergie neigt, sollte eher zu Gemüsesäften, wie Kartoffel, Fenchel, Karotte, Rote Beete, greifen – während der Hitze-Typus mit Herz-,Kreislauf-,Leber-,Galle-Überenergie mit frisch gepressten Obstsorten, wie Apfel, Birne, Brombeere, Ananas, usw. seine überschießende Hitze kühlen kann.

Auch hier ist besonders, wie bei allen Fastenarten, auf die Ausleitung zu achten. Ob über Bitter- bzw. Glaubersatz, Passage FX von der Firma Pascoe oder Einläufe, ist für jeden nach individueller Vorliebe zu wählen. Genügend ausgeleitet wurde, wenn der Zungenbelag mit 2mal täglichem Zungenbürsten vor dem Zähneputzen, weniger wird, kein Hungergefühl mehr, keine Kopf- oder Bauchschmerzen auftreten.

Dr. Breuss wurde bekannt durch seine Breuss-Kur in der Krebstherapie. Hierbei sollten die Patienten bis zu 40 Tagen (40 Tage fastete Moses in der Wüste) einen Breuss-Saft - bestehend aus Kartoffeln, Rote Beete, Karotten und Sellerie - , Tee und Wasser zu sich nehmen. Dieser Saft sollte nach Breuss frisch gepresst sein, es gibt ihn auch in Reformhäuser milchsauer vergoren zu kaufen. Wie schon vorher erwähnt, ist diese Kur in bestimmten Krebs-Stadien sehr erfolgversprechend.

Beim Obstfasten werden 2 kg Obst gut gekaut über den Tag verteilt zu sich genommen. Ab 18.00 Uhr sollte kein Obst mehr zu sich genommen werden wegen den Gärungsprozessen im Darm (damit Leberbelastend). Die Fastendauer beträgt hier durchschnittlich 1 bis 3 Tage.
Bei der Hildegard von Bingen Fastenkur, die 6 bis 10 Tage dauert, werden außer Tee und Wasser noch _ Liter Fastensuppe genossen. Diese besteht aus verschiedenen Gemüsesorten und Dinkelkörnern, Galgant um den Magen und Darm freundlich zu stimmen. Unterstützend können Ingwerkekse, Dinkelkaffe und bei Bedarf ihr (Hildegard) Herzwein zu sich genommen werden.

Bei den bis jetzt genannten Arten handelt sich um Vollfastenkuren. Es gibt auch sogenannte Teilfastenkuren, zu denen zählt die Milch-Semmelkur von F. X. Mayer. Bei dieser Kur, die von dem österreichischen Arzt F. X. Mayer entwickelt wurde, werden über mehrere Tage oder Wochen, alte Brötchen Bissen für Bissen mit Milch eingespeichelt und bis zu flüssigem Milchbrei gekaut. Bei Milchunverträglichkeit kann auch zu Basensuppe und Dinkelbrötchen gegriffen werden. Begleitend zur Kur wird eine Darmmassage empfohlen.

Die drei großen Prinzipien, die mit der Kur verfolgt werden, sind Schonung (durch das Fasten), Säuberung (durch Glauber- oder Bittersalz oder Einlauf) und Schulung (durch die Kau-Übungen). Die ideale Wirkung der Kur entfaltet sich erst nach dreiwöchiger Dauer. Doch ich konnte auch bei einwöchiger Dauer gute Erfolge bei Patienten beobachten.

Nun möchte ich, bevor ich auf die unterstützenden Begleitmaßnahmen beim Fasten eingehe, noch auf die nicht so bekannte Erdtagekur, auch Getreidekur genannt, aus China eingehen.
Die Chinesen teilen das Jahr in fünf Elemente ein. Holzelement = Frühling, Feuerelement = Sommer, Metallelement = Herbst, Wasserelement = Winter, und der Rest wird als Erdtage = Doshatage bezeichnet. Die Erdtage sind die Tage, die 18 Tage vor bzw. nach Frühlingsanfang bzw. Sommer-, Herbst- und Winteranfang liegen. Die Erdtage dienen der Runderneuerung des Organismus. Die Dauer beträgt 3, 8, 9, oder 12 Tage. Wer 12 Tage durchhält – dazu sollte man sich allerdings Urlaub nehmen – wird alle zwölf Meridiane des Körpers „durchputzen“ und regenerieren. Diese Kur dient, in die eigene Mitte, in den Ausgleich zu kommen, deshalb ist sowohl eine Gewichtszunahme wie –abnahme möglich.

Die Durchführung ist eigentlich ganz einfach. Entschlackt und regeneriert wird mit einer Getreidesorte und zwar salzlos gekochtem Getreide. Um den Speisezettel ein wenig aufzubessern, sind gedünstetes Obst und ungeschwefeltes Trockenobst (morgens unter den gekochten Getreidebrei mischen), gedünstetes Gemüse (keine Tiefkühlkost, ohne Fett, bei schwacher Konstitution wird höchstens ein Teelöffel kalt gepresstes Leinöl über die fertige Speise geträufelt), Blattsalat (nur mittags, mit ein paar Tropfen Zitrone und der erlaubten Menge Leinöl), frische Kräuter und Gelbwurz-Gewürz (Curcuma – schützt vor Dickdarmkrebs) erlaubt. Thymian, Rosmarin, Basilikum, Koriander, Nelke und Zimt sind nur günstig, wenn man zu Kälte neigt.

Durch die Pulsdiagnose kann man feststellen, welches Getreide für denjenigen geeignet ist oder man trifft die Auswahl nach der jeweiligen Konstitution des Patienten. So zeigt sich ein Ungleichgewicht beim Holztyp im Holzelement (Leber/Galle) durch leicht aggressives oder diszipliniertes und oft auch perfektionistisches Verhalten mit Hang zu Intoleranz und Sturheit. Äußere Kennzeichen dafür sind beispielsweise eine schmale Unterlippe oder eine ausgeprägte rechte Nasolabialfalte.

Als geistig reger Workaholic mit viel Streß und Hektik neigt man zu einer Störung des Feuerelements (Herz, Dünndarm, Kreislauf, Dreifacherwärmer).

Ist man eher müde, grüblerisch, mit schwachem Selbstwert, sorgenvoll bis überbesorgt, sind das Anzeichen für eine Beeinträchtigung des Erdelements (Milz, Magen), was sich oftmals durch eine ausgeprägte linke Nasolabialfalte zeigt.

Ist man dogmatisch oder neigt zum Nicht-Loslassen-können, zu Schuldgefühlen oder Trauer, dann weist das auf eine Schwäche des Metallelements (Lunge, Dickdarm) hin, was sich im Gesicht durch ausgeprägte rote Nasenflügel zeigen kann.

Als ängstlicher Mensch mit Hang zur Depression oder im anderen Extrem zu starker Triebhaftigkeit, ist das Wasserelement (Niere/Blase) aus dem Lot geraten, was sich durch unterschiedliche Schattierung oder Ödeme am unteren Augenlid zeigt.

Ist man sich nicht sicher, zu welchem Typus man zählt, so wählt man Reis, da dieser für jede Konstitution geeignet ist. Für Erdgeschwächte eher den Rundkornreis, für Holz- und Feuertypen und zu Verstopfung und trockener Haut neigende Menschen den Langkornreis mit bitteren Kräutertees wie Klettenwurzel, Löwenzahn oder grünen Tee.

Für die Reiskur sollte geschälter Reis guter Qualität verwendet werden. Wichtig: Gut ausquellen lassen und sehr gut kauen (bis Speisebrei ganz flüssig ist), um den säurebildenden Reis durch den Speichel basisch zu machen. Verwendet man ungeschälten Reis, so muß dieser drei bis sechs Stunden geköchelt werden, wobei auf einen Teil Reis acht bis zwölf Teile Wasser kommen. Man erhält so einen Reisschleim. Das lange Köcheln ist entscheidend, weil die Reisschalen schwer verdaulich sind, der Darmtrakt aber geschont werden soll.

Diese Erdtagekur ist meiner Meinung nach eine der effektivsten und schwierigsten Reinigungskuren, die wir haben. Doch selbst, wer nur einen Tag lang durchhält, wird damit schon viel erreichen. Drei Tage können bereits eine Wende bewirken, wer noch länger kurt, wird sich über große Veränderungen freuen können.

Es gibt vielseitige unterstützende Maßnahmen beim Fasten, die den Reinigungsprozess unterstützen. Unterschiedliche Massagetechniken, wie z. B. die Fuß- oder / und Handreflexzonenmassage. Die Darm- und/oder auch Ohrmassage kann sehr hilfreich sein. Das Trockenbürsten mit der Klosterbürste (eine Bürste mit feinem Kupferdraht) im Meridianverlauf, d.h. an der Körpervorderseite von unten nach oben, an der Körperrückseite von oben nach unten. Ansteigende Fußbäder sind besonders bei Milzunterenergie (kalte Hände und Füße) bzw. Nierenunterenergie (nur kalte Füße) angesagt.


Ebenso hilfreich bei stabilem Kreislauf ist ein Saunagang (Saunagang sollte 12 Min. nicht überschreiten) oder ein Aufenthalt im Tepidarium, ein Luftwärmebad (37°C bis 38°C) der alten Römer, welches eine stärkere entgiftende Wirkung als Sauna haben soll.


Wenn keine Hautkrankheiten bestehen und die Kreislauflage stabil ist, sind Auslauge und Überwärmungsbäder mit Kernseife angesagt. Weitaus sanfter sind die Salzbäder mit Steinsalz (5 Eßl. Steinsalz auf ein Vollbad). Kneippsche Anwendung wie Wechselduschen,Tautreten oder Leber- oder/und Leibwickel sind ein fester Bestandteil jeder Fastenkur.

Das bekannte Ölziehen mit 1 Eßl. Sonnenblumenöl würde ich nur empfehlen, wenn sich im Mundraum keine Gold-und Amalganfüllungen befinden, da sich durch diese Technik Quecksilber lösen kann. Hingegen ist das morgendliche und abendliche Zungenbürsten für jeden sinnvoll.

Weitere unterstützende Maßnahmen sind geführte Reinigungsmeditationen (siehe Dr. Dahlke), Hatha Yoga zur Erhöhung des Energieflusse, Shiatsu zur Regulation des Energieflusses oder Qi Gong, welches Harmonie und Ausgleich ins Leben bringt.

Da Fasten die Zeit des Loslassens ist und wir alle wissen, dass das Loslassen nicht unsere Stärke ist, können hier z. B. Psy-stabil spag. von Pekana oder Bachblüten sehr hilfreich sein.
Um die passende Blüte zu finden, ist der Ansatz von Herrn Dietmar Krämer (Neue Therapien mit Bachblüten 3) zu empfehlen. Er arbeitet mit Blütenschienen, das sind eine Reihe von verschiedenen elementebezogen Blüten.

So wird Impatiens dem Leber-Element zugeordnet. Dieser Typus ist hektisch, kann schwer abschalten und isst zu schnell. Wird Impatiens über längere Zeit eingenommen, kann sich endlich Ruhe einstellen, was nicht nur in einer Phase der Entgiftung und Entschlackung von Vorteil ist.

Zur Leber-assoziierten Impatiens-Schiene zählen noch Olive und Oak, die bei Überforderung und Überbeanspruchung helfen. Entscheidungsschwierigkeiten, die ja auch eine Schwäche des Holzelements darstellen, wird mit Scleranthus und Walnut begegnet.

Vervain ist die Blüte, die dem Feuerelement zugeordnet wird. Sie ist die Blüte der Überbegeisterung bis hin zum Fanatismus. Wer in seinen gefühlsbetontem Übereifer keine Grenzen mehr kennt und andere mit seinen glühenden Reden, ohne selbst zuhören zu können, zur Weißglut bringt, übertreibt sein Feuerelement.

Zur Vervain-Schiene gehören außerdem Hornbeam bei auf den Vervain-Zustand folgender Erschöpfung und White Chestnut bei Denkzwang, aus dem man nicht einmal mehr nachts aussteigen kann.

Die den Dünndarm, der auch zum Feuerelement zählt, unterstützende Blüte ist Agrimony. Im Agrimony-Zustand kann der Mensch Wesentliches nicht annehmen und verdrängt es stattdessen sowie es die Aufgabe des Dünndarms ist, das Reine vom Unreinen, das Brauchbare – im stofflichen und im geistigen Sinn – vom Unbrauchbaren zu trennen. Bei Mangel an echter Lebensfreude, welches auch ein Feuerthema ist, an Gentian, Gorse oder Mustard denken.

Zum gestörten Erdelement mit dem Mangel an Sicherheit zählt Cerato. Dem Grübeln, Sinnieren und Hinterfragen, Negativdenken wird mit Gentian begegnet. Willow beschreibt noch eine Steigerung des Zustandes, wenn man sich zusätzlich zu den Sorgen, die man sich macht, auch noch vom Pech verfolgt fühlt. In Wild Rose gipfelt der Erdschwäche-Zustand, wenn Müdigkeit und Antriebsschwäche ein Gefühl der Resignation begleiten.

Mangelndes Selbstvertrauen braucht hingegen Larch, die Blüte des Urvertrauens. Mimulus gilt als wasserelementbezogene Angstblüte bei introvertierter Haltung, während Heather bei extrovertierter Haltung eingesetzt wird, wenn man andere braucht, um ihnen sein Leid klagen zu können.

Der Reinlichkeitswahn des gestörten Metallelements spricht auf Crab Apple an und hilft bei Verstopfung, die durch zu frühe Erziehung zur Sauberkeit entstanden sind. So lassen sich noch verschiedene weiterer Bachblüten für den jeweiligen Seelenzustand finden.

Am Ende meines Artikels finde ich es wichtig, noch auf die sechs Pfeiler einer gesunden Ernährung und Verdauung einzugehen:

Liebe geht durch den Magen d.h. essen Sie mit Appetit, Lust und Zeit (Mahlzeit)
Den persönlichen Nahrungs- und damit auch den Lebensrhythmus finden
Essen, was das eigene Land schenkt. Speisen nicht totkochen oder aufwärmen, sie möglichst naturbelassen und frisch zu sich nehmen
Mit Augen, Nase und Zunge essen, auch das Auge isst mit. Am Essen riechen und schmecken um das Limbische System und die Verdauung anzuregen.
Die richtige Kombination und Reihenfolge von Speisen ist wichtig, so sollte eine Hauptmahlzeit wegen der stoffwechselanregenden Wirkung mit Rohkost, z. B. Salat beginnen.
Auf den Körper horchen d.h. nur solange Speisen zu sich nehmen, bis man satt ist. Sich darauf konzentrieren, ob diese Speise einen nährt. Dazu kann uns das Fasten führen, wenn es nicht zur Nulldiät verkommt, die nur noch den Körper betrifft. Wo nur die Röcke und Hosen, aber nicht das Bewusstsein weiter wird, ist die Fastenkur insgesamt misslungen.

Deshalb wünsche ich uns allen, dass wir eine Fastenkur als Chance für einen Neuanfang nutzen.

Literaturempfehlung:
Bewusst Fasten von Rüdiger Dahlke
Wege der Reinigung von Dahkle/Ehrenberger
Neue Therapien mit Bachblüten von Dietmar Krämer
Heilige Hildegard – Entgiftung des Körpers von Reinhard Schiller
Die milde Ableitungsdiät von Peter Mayr
Ernährung nach den Fünf Elementen von Barbara Temelie
Das Fünf Elemente Kochbuch von Temelie/Trebuth
Weiter Informantion zum Thema Fasten Fasten Spektrum Firma Pekana (www.pekana.com)